7. Türchen – TV-Auftritte optimal nutzen

Im November war es wieder soweit: Nach längerer TV-Abstinez war ich mal wieder bereit, einen Beitrag fürs Fernsehen zu drehen. Als 7. Türchen möchte ich Ihnen gerne meine Erfahrungen aus den bisher vier TV-Auftritten weiter schenken:

Davor: 
– Verhandeln Sie nach Möglichkeit eine kleine finanzielle Entschädigung für den Verdienstausfall. Schließlich können Sie an diesem Tag ja kein Coaching anbieten. Normalerweise erhält man (außer der Ehre und der Erfahrung) kein Honorar. Aber mit etwas Glück sind zwischen 200 – 500 Euro plus Reisekosten vielleicht doch „drin“.
– Bedenken Sie sehr gut Ihr Outfit! Ich wähle gerne etwas, was unkompliziert, schick und fernsehtauglich ist. Das heißt für mich: Keine Kleider, wo man nachdenken muss, wie man sich richtig hinsetzt. Keine Blusen, die man erst noch umständlich zurecht zupfen muss, damit sie ordentlich aussehen. Fürs TV bitte keine changierenden oder klein gemusterten Kleidungsstücke (das sieht oft  komisch im Fernsehen aus).
– Klären Sie vorher, ob Sie die Chance haben, in die Maske zu gehen oder ob Sie sich selbst schminken müssen. Es macht auch für Make-up-Muffel (wie mich) absolut Sinn, hier mal eine Ausnahme zu machen und sich zumindest abzupudern. Sonst kommen Sie glänzender rüber, wie Sie möchten…
– Überlegen Sie, ob Sie vorher noch ein „Anti-Lampenfieber-Coaching“ buchen wollen. Meine Klienten verlieren diese Sorge am schnellsten durch die tolle Coachingmethode Wingwave. Gute Coaches finden Sie unter www.wingwave.com oder Sie kommen direkt zu mir.
– Aus Marketingsicht: Kündigen Sie diesen Termins in allen vorhanden sozialen Medien an und wenn Sie der Typ dafür sind – erzählen Sie es  jedem, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist :-).

Während des Drehs:
– Sie sind nervös und konzentrieren sich auf den Regisseur: Verständlich. Aber denken sie an das ganze Team und gehen Sie mit allen aufmerksam um. Bisher habe ich nur freundliche Menschen dort erlebt und ein Beleuchter, den Sie unhöflich behandeln, hat eine sehr gute Möglichkeit, das heimzuzahlen…
– Rechnen Sie damit, dass ein netter Ton-Mann Ihnen an die Wäsche will :-). Egal was Sie anhaben – die Profis finden immer einen guten Weg, dass Mikrophon-Kästchen unsichtbar verschwinden zu lassen.
– Folgen Sie allen (ethisch korrekten) Anweisungen des Drehteams. Das sind Profis die wissen, was sie da machen.
– Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie das Gleiche immer wieder aus anderen Bildperspektiven sagen und machen müssen.
– Bleiben Sie echt! Versuchen Sie nicht in die Kamera zu sehen, es sei denn, es ist ausdrücklich so gewünscht.
– Sprechen Sie in der normalen Lautstärke. Dank Mikrophon sind Sie auch so verständlich.
– Aus Marketingsicht: Sie können dem Team noch ein Profil über sich und Ihre TV-tauglichen Themen aushändigen. Meist wird man zum Wiederholungstäter, wenn man daran Spaß hatte und gut rüberkam.
– Erfragen Sie im Anschluß den Ausstrahlungstermin der Sendung und geben Sie diesen wieder in Ihren sozialen Medien bekannt. Wenn Sie der Typ dafür sind: Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen beim Dreh. Das interessiert meist viele Menschen und macht zugleich gute Werbung für Ihre Arbeit.
– Bitten Sie um einen Mittschnitt der Aufzeichnung. Dann erhalten Sie 1-2 Wochen später eine DVD mit Ihrem Beitrag direkt vom Sender zugeschickt.
– Machen Sie noch ein nettes Erinnerungsfoto mit dem ganzen Team. Solche Bilder sieht man sich immer wieder gerne an oder zeigt sie später mal seinen Enkeln.

Während der Ausstrahlung:
– Wenn es nur irgendwie geht: Versuchen Sie es sich direkt live anzusehen – und am besten nicht alleine.
Warum live? Viele Menschen sprechen einen direkt darauf an, schicken SMSe, eMails und rufen direkt an und zu erzählen, wie sie den Auftritt fanden. Da ist es wirklich schlecht, wenn man noch gar nicht weiß, welche 5 Minunten aus der 2-stündigen Aufzeichnung gesendet wurden.

Warum nicht alleine? Erfahrungsgemäß ist man sehr aufgeregt und gerade bei den ersten 1-2 Malen im Fernsehen tut es gut, wenn ein netter Mensch freundliche Worte über die eigene TV-Präsenz findet :-). Meistens ist man selbst da viel zu kritisch.

Danach:
– Aktualisieren Sie in Ihrem Internetauftritt den Ausstrahlungstermin und wenn Sie die Rechte dafür haben, können Sie den Beitrag direkt mit der Mediathek verlinken.
– Toll wäre es natürlich, diesen Beitrag auf der eigenen Internetseite zu zeigen oder ihn auf YouTube zu stellen. Sie können Ihr Glück natürlich versuchen und beim Sender ein Formblatt ausfüllen, um die Rechte einzuholen. Leider ist es oft nur schwer möglich, die Rechte für seine eigenen, gewerblichen Marketingaktivitäten zu erhalten.
– Posten Sie Reaktionen der Zuschauer auf Ihren Auftritt und wenn rechtlich möglich den Link zur Aufzeichnung oder ein Foto davon:
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– Lassen Sie immer mal wieder bei Kundengesprächen diese Erfahrung mit einfließen. Viele Kunden haben ein gutes Gefühl, dies zu hören, nach dem Motto: „Wow, mein Coach muss wohl gut sein, wenn er sogar ins Fernsehen durfte“ – und das kann dann auch positiv den Coachingerfolg verstärken!

Unglaublich aber war: Wundern Sie sich nicht, wenn nach der Ausstrahlung wenig passiert… Trotz 1,5 Mio. Zuschauer habe ich meist nur 1-2 direkte Neukunden danach. Aber sicherlich gibt es in ganz Deutschland weitere wingwave-Kollegen, die davon (zum Glück) auch profitieren konnten.

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6. Türchen: Nikolaus! Wir verschenken 2x ein Moleskine

Im letzten Jahr habe ich bei so vielen Menschen Terminkalender in Printform gesehen wie schon lange nicht mehr. Manchmal lag mein Moleskine mit 2, 3 Kollegen auf einem Tisch.

Ich arbeite schon seit immer ;-) mit diesen Heften (wenn auch in unterschiedlichen Formaten und Farben). Für mich hat sich die Wochenkalender-Variante als perfekt herausgestellt. Wie hier zu sehen ist links die Woche – genug Platz um auch mehrere Termine an einem Tag aufzuschreiben und rechts kommt die to-do-Liste der Woche hin. Wenn die Seite voll ist, wird es Zeit, Prioritäten zu setzen. Ein nicht zu unterschätender Faktor! Das Durchstreichen der to-Do’s ist immer wieder ein befriedigendes Gefühl…

... und so sieht das dann aus!

… allerdings ist meiner seit drei Jahren einen Ticken größer :-) – das extra-large Format

Mir dienen die Hefte als Tagebuch und Nachschlagewerke. Ich kann jederzeit die Jahre bis 2000 aus dem Schrank ziehen und schauen, was wann gewesen ist. Ich personalisiere die guten Stücke über das Jahr auch mit ein paar eingeklebten Fotos, Aufklebern usw.

Hier ist der Link zur „Ausstattung“:
http://www.moleskine.com/de/collections/model/product/12-monate-wochen-notizkalender-pocket-weicher-einband-schwarz

Wer mag, kann das in diesem Jahr einmal ausprobieren – und zwar kostenfrei. Wir verlosen einen Wochenkalender im DIN A5 Format. Schwarz, flexibel und mit Gummiband – inkl. Porto bis in den eigenen Briefkasten. Oder das gute Stück einfach zu Nikolaus verschenken!

Es gibt lediglich eine Mini-Aufgabe zu erledigen: Wir wollen gerne von Ihnen wissen, mit welcher Art Kalender Sie 2016 gearbeitet haben: ruth@coachyourmarketing.de
Und diesmal enscheidet das Los bzw. die Lose wer gewinnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

 

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5. Türchen – So wirst DU zur Marke

Gastbeitrag von Tanja Peters (www.diemutberaterin.de)

TanjaPeters_Copyright by Herbert Schuette-8…. früher dachte ich immer, ein USP (Alleinstellungsmerkmal) meint wirklich ein ALLEINSTELLUNGSMERKMAL in der reinsten Form: Niemand außer Dir bietet genau diese Leistung oder dieses Produkt an! Und als ich das noch dachte, habe ich mich natürlich gefragt: Wie um Himmelswillen kann ich in dieser Branche noch ein Alleinstellungsmerkmal finden oder entwickeln?
Dann habe ich Ruth Urban kennen gelernt und verstanden: das Alleinstellungsmerkmal entsteht, wenn Du Deinen Platz findest, Dein Thema fokussierst und Deinen inneren Kompass auf das ausrichtest, was Dich begeistert und erfüllt.

Durch meinen eigenen Positionierungsprozess habe ich so Feuer gefangen, dass ich nun selber Selbständige dabei begleite diesen inneren Kompass zu finden und auszurichten. Aber wie kommt man von der Positionierung zur persönlichen Marke?

Hier kommen meine 5 ultimativen Tipps für Dich -> So wirst DU zur MARKE:

  1. Positioniere Dich:
    Der Positionierungsprozess beschäftigt sich im Kern mit den Themenfeldern:
    • Fähigkeiten, Kompetenzen und Expertise!
    • Berufung – Was erfüllt Dich?
    • Motivatoren – Was lässt Dich morgens aufstehen?

Wenn diese drei Kreise zusammenfinden, entsteht eine Antwort auf die Frage: „Wofür stehst du?“ Beim Zusammenschieben der Kreise gibt es oft einen magischen Moment – Klarheit, Berührung, Aufatmen! Ja, genau das möchte ich in die Welt bringen!

Und natürlich werden dann auch die Themen Zielgruppe / Produkte + Leistungen / Honorar erarbeitet und geschärft.

2. Finde Deine Werte, Deine Haltung!

Ganz wichtig: Wer bist Du? Wie arbeitest Du? Was unterscheidet Dich?

Wenn Du Deine Positionierung und Zielgruppe erarbeitet hast, gibt es schon viel Klarheit darüber mit wem du weshalb arbeiten möchtest und was Deine Kernwerte sind. Hier lohnt es sich tiefer hin zu schauen, damit man auch versteht, wie man die eigene Zielgruppe so genau erarbeiten und kennen lernen kann, dass man auf dieser Ebene zusammen passt.

3. Gib Deiner Marke ein Gesicht!

Wie kannst Du gut Deine Angebote/Produkte mit Dir verbinden? Wer ist der Mensch hinter der Marke?

Viele trauen sich nicht, das eigene Foto auf die erste Seite der Internetpräsenz zu packen oder auf Visitenkarten und Flyer. Haben wir doch alle gelernt, dass wir lieber Bescheidenheit pflegen und uns nicht so nach vorne drängeln sollen. Diese alten Glaubenssätze sind hier völlig fehl am Platz.

Der aus meiner Sicht schlimmste Fehler für Selbständige: Andere Personen auf die Flyer oder Seite nehmen. Das verwirrt den Kunden nur und lenkt von Dir ab! Wenn Du aber als Marke erkannt und mit Deinem Produkt verbunden werden willst, dann bist DU immer Dein wichtigster Markenbotschafter. Also trau Dich auf die erste Seite! Da gehörst Du hin!

4. Finde Deine Sprache!

Duzen oder Siezen? Komplexe Formulierungen oder ganz einfach? Schlicht oder verschnörkelt? Offensiv oder lieber freundlich zurückhaltend?

Hier geht es vor allem um Deine Kundenansprache. Diese macht oft den Unterschied und muss optimal auf Deine Positionierung und Zielgruppe abgestimmt sein. Ich als MUTberaterin darf vieles: duzen, frech sein, bunt, persönlich, barfuß, unangepasst….

Schau Dir Deine Positionierung und Zielgruppe genau an und stimme Deine Sprache darauf ab. Wie erreichst Du Deine Zielgruppe am besten?

5. Zeig Dich!

Noch nicht verteilte Flyer? Visitenkarten vergessen? Internetauftritt immer noch nicht frei geschaltet?

Das sind große Stolpersteine auf dem Weg zur eigenen Marke und zum Erfolg in der Selbständigkeit. Leider trifft es die meisten Selbständigen an der einen oder anderen Stelle. Sichtbarkeit heißt eben auch ein Stück öffentlicher werden, die eigene Haltung und Meinung klar zu zeigen und zum eigenen Weg zu stehen.

Da kommt häufig Coaching-Bedarf auf. Hier macht es Sinn, sich gute Wegbegleiter zu suchen und nicht zu lange zu warten. Im Netz sichtbar werden, ein gutes Google-Ranking zu erarbeiten, dauert eben seine Zeit. Verliere diese Zeit nicht aus Angst vor dem Sichtbarwerden.

Der zweite große Stolperstein auf dem Weg in die Sichtbarkeit ist sicherlich der eigene Perfektionismus. Wie perfekt müssen meine Texte sein, bevor die Welt sie lesen darf? Sollte Dich diese Art von Gedanke vom nächsten Schritt abhalten, dann macht es auch hier Sinn sich schnell Unterstützung zu suchen.
Beherzige diese fünf Schritte, setzte sie mit MUT, Geduld und Hingabe um und freue Dich jetzt schon auf das Ergebnis! Und das wird nicht ausbleiben – Versprochen!

In diesem Sinne – Euch allen mutige Zeiten!
Herzlich
Tanja (Peters)

Telefon: 0221 355 3355 2100
Website: www.diemutberaterin.de

 

 

 

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4. Türchen: Schöne Seiten 2016 – Bestenliste von Ruth

Das herausragende Buch 2016 zu benennen, ist ähnlich schwierig wie 2015. Für den Fachliteratur-Beststeller gibt es gar eine ganz eigene Rezension.
Aber, ich wiederhole mich, da es eh fast nichts Schöneres gibt als Bücherlisten :-), habe ich einfach eine gemacht mit meinen TOP-Titeln*.

Klassiker des Jahres: Hans Fallada, Jeder stirbt für sich allein
Pageturner: Antonin Varenne, Die sieben Leben des Arthur Bowman
Aktuell: Michel Hollebecq, Unterwerfung
Am Berg: Max Scharnigg, Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe
Am Schreibtisch: Reinhard K. Sprenger, Das anständige Unternehmen
Russland, irgenwie auch aktuell: Tatanja Tolstoja, Kys

Tränen wert: Jonathan Safran Foer, Extrem laut und unglaublich nah

*Habe ich 2016 gelesen – sind aber fast alle (viel) älter

Dann das beeindruckendste Buch für mich in diesem Jahr:
Ryan Gattis: In den Straßen die Wut

Los Angeles 1992, nach dem Angriff auf Rodney King: Eine Stadt am Rande der Apokalypse. Wir werden mitten rein katapultiert und erst wieder ausgespuckt wenn der Autor mit uns fertig ist.
Das ergibt einen neuen Blick auf die USA im Jetzt-Zustand. Und, das ist wahrscheinlich das Abgefahrenste an diesem eh schon abgedrehten, irre schnellen Buch, es ist kaum möglic,h weniger als einen Funken Sympathie für diese gemeingefährlichen Figuren zu empfinden. Wie Gattis das macht, das ist einfach nur großartig. Und menschlich. Und sowas von bedrückend, wenn auch nicht ohne Hoffnung. Bitte lesen.

2. Advent

2. Advent – überzuckert :-)

 

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3. Türchen: Das Thema „Geld“ lösen á la Good Fellas

Ein Klassiker! Nicht nur der bekannte Mafia-Film Good Fellas (Regie Martin Scorcese, u.a. mit Rai Liotta und Robert de Niro). Sondern vor allem der CreativeMorning Talk den Mike Monteiro 2011 in San Francisco gegeben hat.

Sein legendärer Auftritt dient bis heute dazu, Kreative und beratende Berufe aufzumuntern wenn es um das Thema Bezahlung geht. Denn wer kennt es nicht, dass eine abgesprochene Leistung nicht gut oder gar nicht bezahlt wird?! Auch Coaches, Trainer und Berater kennen einige der ausgewählten Zitate garantiert nur zu gut…

Ungeheuer komisch und doch sehr klar in der Message:
https://creativemornings.com/talks/mike-monteiro–2/1

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2. Türchen: Besondere Stadtwanderung zu gewinnen

Wem jetzt gerade nach Erholung und Auszeit ist – wir haben da was!
Und zwar am 9. Dezember, 19.-21. Uhr. Start und Ende vor der Agnes-Kirche im Agnesviertel :-) in Köln.

Gemeinsam unterwegs, in Stille, mit wachen Sinnen.
In einer sonst sehr betriebsamen Zeit mit der adventlichen, achtsamen Stadtwanderung unterwegs.
Gib‘ Deinem Advent einen achtsamen Moment.

Wer sich zuerst meldet, bekommt den Platz. Eine einfache Mail mit dem Betreff „Stadtwanderung“ an mich reicht (ruth@coachyourmarketing.de). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

GespAB Stadtwanderung CYM Adventskalenderonsert wird er von Annette Bauer (www.annette-bauer.com), Coach & Achtsamkeitstrainerin. Die Achtsame Stadtwanderung ist eine ihrer Ideen. Außerdem ist sie die Ideengeberin für das CoachCamp Köln (www.coachcampkoeln.de). An der Stelle muss ich wohl kaum noch erwähnen, dass sie ein Herz für Vielbegabte hat.
Ihr Blog (https://achtsamkeitscoach.wordpress.com) ist dann auch eine Entdeckung für alle, die vor lauter
Bäumen den Wald nicht sehen. Und dann gegen ein Baum, respektive einen Laternenpfahl, rennen und sich wundern :-).

 

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1. Türchen: Sexy as hell – Überschriften verkaufen

Ob die nächsten Zeilen dieses Blogs gelesen werden, kommt darauf an, wie meine Überschrift bei Ihnen ankommt. Im Netz und insbesondere bei Blog-Artikeln hängt es so gut wie immer von der Überschrift ab, wie oft ein Artikel gelesen wird.
Und genau hierfür gibt es heute keine Anleitung sondern einer spaßige und handfeste Übung. Diese wird Sie tatsächlich zu besseren Überschriften führen und bleiben eine Stütze, wenn Ihnen einfach keine gute Überschrift einfallen will.

Wie das geht?
Folgende Überschriften-Aufhänger funktionieren einfach immer und ziehen den Leser in den Text:

Wie Sie, warum Sie…                (Wie Sie entspannt texten)
Neugier                                        (Was hat Ihre Blog-Überschrift mit der Bildzeitung zu tun?)
Kuriostitäten                               (Warum barrierfreie Überschriften wichtig sind)
Jetzt/ Neu/Heute                       (Heute hier im Angebot: Blog-Überschriften)
Fragen                                          (Welche Wörter dürfen in Ihrer Überschrift nicht fehlen?)
Checklisten                                  (Die Checkliste für die besten Überschriften aller Zeiten)
Zahlen                                          (98% der Leser finden die Überschrift toll)
Umsatz                                         (Mehr Umsatz dank der richtigen Überschrift)
Emotionen                                  (Wie ich dank einer Überschrift meine wahre Liebe fand…)

Workshop Texter Liste Überschriften

Und nun sind Sie dran!
Nehmen Sie sich Ihre letzte Blog-Artikel und finden bzw. texten Sie anhand dieser Aufhänger jeweils eine neue Variante Ihrer Überschrift. Und zwar schnell.
Sie haben maximal 5 Minuten Zeit – dafür müssen Sie das nicht bierernst nehmen.
Es geht darum, einfach mal laufen zu lassen und zu sehen, wie es auch anders geht.

Stärken Sie Ihre Überschriften. Wenn Ihnen beim nächsten Mal gar nichts einfällt, denken Sie einfach an diese kleine Liste hier. Damit ihre Leser dranbleiben und erfahren, was Sie zu sagen haben.

 

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Tolles Hilfsmittel für eine kinderleichte Webseitengestaltung

Gestern zwinkerte mir das Heft aus dem Supermarkt-Regal unauffällig zu und flüsterte leise: „He, Du da. Du möchtest doch Deine Internetseite noch schöner machen und kennst Dich zu wenig aus. Ich kann Dir helfen. Mit vielen Bildern und wenig Text. Kauf mich ;-)“. Und siehe da – ohne lange darüber nachzudenken zückte ich meinen Geldbeutel und nahm das gute Stück mit nach Hause. Und was soll ich sagen? Es hat mich nicht enttäuscht.

Nachdem Ruth und ich unseren Kunden sehr gerne das kostenfreien Programm „WordPress“ empfehlen, könnte diese Zeitschrift vielleicht auch Ihr Leben etwas bereichern:

WordPress-Zeitschrift

Dieser Beitrag wurde leider :-) nicht von WordPress oder sonst jemanden gesponsert, sondern dient ausschließlich der Lebensverbesserung anderer Selbstständiger, die dieses Programm benutzen.

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Innere Buchführung: Dankbarkeitsbuch

Ruth: Es gibt viele Moment für die wir dankbar sein können. Und wir sind es oft nicht weil die Zeit dafür fehlt, tausend Sachen wichtiger sind oder wir gerade genervt sind und die Dankbarkeit gar nicht empfinden.

Annette Bauer (www.annette-bauer.com) sagte letztens so schön: Dankbarkeit gehört zum Gewahr werden und brachte mir auch bei, dass Achtsamkeit eine Lehre ist. Da werde ich  ganz schön lange bis zum Meister brauchen….

Tanja: Auch im Coaching ist dies immer wieder ein wichtiges Thema! Schließlich zeigen die Studien ja sehr deutlich, dass praktizierte Dankbarkeit glücklich macht! Kein Wunder, dass es mir so gut geht, wenn ich die 5 Seiten „Dankeschön“ in unserem neuen Buch „Erfolg durch Positionierung“ so ansehe :-).  So mancher Therapeut rät bei depressiven Erkrankungen auch seinen Patienten, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen.

Ruth: Ja, das ist eine tolle Gelegenheit mal „Danke“ zu sagen. Und schau mal, ich will ja üben, hier gibt es einen Blick auf und in mein Dankbarkeitsbuch.

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Dankbar – für alles mögliche :-)

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… muss einfach auch schön sein, mein Dankbarkeitsbuch.

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Wenig romantisch…

Wer an das Schreiben von Büchern denkt und an die damit verbundenen Schwierigkeiten, der denkt oft an Schreibblockaden und zuviel Alkohol. Sieht den Autoren vor seiner Tastatur sitzen, auf den blinkenden Cursor starren und ein Abdruck des Rotweinglases zeichnet sich auf dem Stapel Papier neben dem Rechner ab.
Weit gefehlt! Die Produktion unserer Fachbücher, das Schreiben, kennt kaum leere Blätter. Denn die erste Aufgabe ist es zu konzipieren, eine klare Struktur zu schaffen und dann füllen sich die Seite schon.

Ordnung und Struktur sind das halbe Buch

Struktur schaffen ist das erste Gebot

Trotzdem gibt es Momente stiller – und lauter – Verzweiflung. Warum tut man sich das an? Bei Tanja und mir sind diese Momente dieses Mal erst nach der Schreiberei aufgetaucht und wir wollen ehrlich berichten, was einen – ganz und gar unromantisch – so umtreiben kann:

Wir wissen, dass auch andere Autoren bei anderen Verlagen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben – aber wir wissen es wohl zu schätzen, dass wir so offen und klar kommunizieren können was oft nur hinter verschlossenen Türen – wenn überhaupt – besprochen wird.

  • Coverdesign: Solange man kein A-Promi ist, hat der Verlag das letzte Wort. Und ja, Tanja und ich sind diesmal auch unterschiedlicher Meinung.
    Tanja:
    Ich war wirklich traurig, dass Ruth meinen Vorschlag mit den eckigen Äpfeln doof fand und sie hätte eigentlich gerne lieber das Cover mit dem Holzherz gehabt…) Ruth: Wir denken unisono aber immer wieder, dass die Cover-Gestaltung einfach mehr können muss. Für alle, die mehr wissen wollen – das hier ist ganz große Klasse und sehr, sehr lustig.
    https://www.ted.com/talks/chip_kidd_designing_books_is_no_laughing_matter_ok_it_is
  • Titel und Untertitel: Viel zu sagen, wenig Worte zu Verfügung. Die Zielgruppe muss rein, dazu gehören auch Trainer. Was sind die richtigen Worte? Wir ringen zäh – mit uns und dem Verlag und hätten so gerne unsere Vorwortschreiberin direkt auf dem Covertext selbst vorgestellt! (Tanja: Sorry, liebe Ann-Marlene, jetzt bist Du ein Sticker auf dem Cover geworden!)
  • Aussehen & Preis: Ein kommunikatives Missverständnis sorgte dafür, dass wir uns brüskiert vorkamen. Wir dachten, „wir“ erscheinen 4-farbig und als Hardcover gebunden. Es bleibt aber bei broschiert und farbig (letzteres hat sich übrigens total gelohnt!). Auch beim Preis gibt es so viele Köpfe wie Meinung und zwei Lager, die sehr weit auseinander liegen. Die Diskussion ist heiss. Am Ende überlassen wir dem Verlag die Entscheidung und geben nur einen groben Rahmen vor.

Wir danken Junfermann dafür, dass wir das so veröffentlichen dürfen und wünschen uns, dass der Verlag mal schreibt wie es ihnen so mit uns und anderen stressigen Autoren :-) ergeht. Und gegen Ende wird es dann doch wieder ziemlich romantisch: Das Auspacken der ersten Exemplare ist immer etwas ganz, ganz Besonderes! Und wir hoffen, dass unseren Lesern ganz ähnlich zu Mute sein wird – wenn sie das gelesene Buch zuschlagen.

Herzklopfen in Folie verpackt: Das erste Exemplar!

Herzklopfen in Folie verpackt: Das erste Exemplar!

Hier folgt noch der sehr gut zu lesende Blogbeitrag vom Verlagsleiter Dr. Dietrich (siehe ganz unten): http://blogweise.junfermann.de/2016/06/29/strand-oder-buch-das-ist-hier-die-frage/

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Brisantes Geschäftsmodell

Die finanzielle Grenze zwischen „den Job liebhaben“ und „Liebhaberei“ wird vom Finanzamt geregelt ;-). Ich habe immer wieder Klienten, die schon einige Jahre in ihr Coaching-Business investiert haben und die von ihrem Steuerberater darauf aufmerksam gemacht werden, dass jetzt aber mal Gewinn erwirtschaftet werden müsse.

Wenn eine Gewinnabsicht nicht vollkommen abseitig erscheint, ist das Finanzamt ziemlich tolerant – fünf bis zehn Jahre kann ein Untenrehmen als Anlaufzeit benötigen und das wird akzeptiert. Selbstredend ist das bei einer Coaching-Praxis etwas kürzer, nach 4 Jahren kommt dann ein „Alarmgong“. Wenn nach dieser Zeit finanzielle und auch nervliche (!) Ressourcen sich deutlich dem Ende neigen, ist es an der Zeit Farbe zu bekennen: Will ich den Job wirklich? Dann volle Kraft voraus und klare Absichten zeigen, Gewinn zu erwirtschaften!

Marketing und Beratung zum Unternehmertum ist übrigens eine gute Investition – das sieht auch das Finanzamt so! Meine Positionierungs-Beratung hat sogar schon einmal als Beispiel dafür gegolten, dass es jetzt wirklich ernst wird.
Der erste Schritt dafür kommt aber nicht von mir oder vom Steuerberater, der passiert bei Ihnen. Wenn Sie entscheiden: Diese Arbeit will ich machen. Mit allem was dazugehört.

 

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Wie kommt eine Sexologin ins Buch?

Noch bevor wir die erste Zeile des neuen Buches geschrieben hatten, überlegten wir uns, wer denn diesmal unser Vorwort schreiben könnte. Bei „Coach, your Marketing“ hatten wir ein überaus glückliches Händchen mit Dirk W. Eilert.  Natürlich suchten wir für das zweite Buch auch wieder eine nette Person, die fachlich und menschlich gut passt und fragten uns: „Wer könnte zum Thema Positionierung etwas wissenswertes beitragen?“ Vielleicht jemand, der schon selbst schon vor dieser Frage stand und diese für sich gut beantwortet hat. Allerdings sollte diese Person auch unterhaltsam schreiben können und bestenfalls den Lesern bekannt sein.

Ehrlich gesagt kam die Idee dann von meinem Mann Hawe. Er hörte uns Grübeln und sprach: „Warum nehmt ihr denn nicht Ann-Marlene Henning?“. Wir kannten bereits ihre vom Spiegel sehr gelobte Fernsehsendung „MAKE LOVE“ und wussten, dass die Sexologin viele verschiedene Berufe schon ausgeübt hatte, bevor sie zu dieser Berufung kam.
Ich dachte noch einen Schritt weiter: Unser Buch sollte ja auch Spaß machen und zeigen, dass die passende Positionierung wirklich einen Unterschied bei der eigenen Zufriedenheit ausmachen kann. Und wer wäre der besser geeignet als eine Sexologin :-)?

Gesagt getan: Wir schrieben ihr einen netten Brief – und erhielten eine freundliche Zusage!  Mittlerweile hatte ich das Glück, Ann-Marlene Ann-Marlene Henningpersönlich kennenlernen. Ruth und ich freuen uns sehr, eine so sympathische, kompetente und humorvolle Vorwortschreiberin gefunden zu haben.

Und ihren netten Zeilen kann man Entnehmen, dass ihr das Lesen der Manuskriptseiten auch etwas gebracht hat. Das freut uns natürlich besonders!

Herzlichen Dank, liebe Ann-Marlene – und Euch allen viel Freude beim Lesen und Schmunzeln :-).

 

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Hurra – unser zweites Buch ist da!

Endlich kommt der Paketbote! Ich warte noch ungeduldig, bis auch meine ganze Familie im Wohnzimmer ist, bevor ich gespannt die Post vom Junfermann-Verlag aufreiße…
Jetzt nun halte ich es nun zum 1x selbst in meinen eigenen Händen! Was für ein Gefühl:

IMG_4206Selig blättere ich die 200 farbigen Seiten und bin einfach nur glücklich. Die Qualität ist schön geworden, das Buch riecht sogar angenehm und die über 70 Fotos sind  gestochen scharf.

Das Vorwort von Ann-Marlene Henning, einer der führenden Sexologinnen und Bestsellerautorinnen Deutschlands sitzt da, wo es sein muss und wird viele Leser zum Schmunzeln bringen. Alles gut! Nur die „arme Ruth“ hat es erst einen Tag später bekommen.

Nach monatelangen und berufsbegleitenden Schreiben, Denken und Diskutieren mit Ruth, Interviewen von 20 Praxisbeispielen, Coverauswahl, Klappentextauswahl, Korrigieren der Lektoratsrückmeldung und vielen weiteren Schritten mehr sind wir am Ziel.

Wenn es jetzt noch unseren Lesern so gut gefällt wie mir – und noch wichtiger: ihnen dabei hilft, wirklich von ihrem Traumberuf Coach und Trainer zu leben – dann, ja dann… Dann ist alles gut!

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Mitwirkende des Junfermann-Verlages,  allen voran unsere Leidgeprüfte Lektorin Heike Carstensen und dem Verlags-Leiter Dr. Dietrich, den 20 Menschen hinter den echten Praxisbeispielen, beispielhaft sei hier Dirk W. Eilert und Martin Weiss genannt, Christopher Rauen für den wertschätzenden Klappentext, Ann-Marlene Henning für das wunderbare Vorwort, meiner Freundin Ruth für den „Arschtritt“ das Buch jetzt endlich zu schreiben und meiner Familie, dass sie das so toll mitgemacht hat!!!!

Ab 24.06. ist es im Handel. Wer es gerne schon vorher sehen möchte, kann gerne kurz (nach Absprache) bei mir vorbeikommen :-).  

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Exorzismus am Arbeitsplatz – Warum Coaching (und auch Training!) in Unternehmen problematisch ist

Reinhard K. Sprengers Buchs „Das anständige Unternehmen“ habe ich seit Jahresbeginn  sehr, sehr oft empfohlen. Es sind sowohl heiße Diskussionen als auch viele Ideen daraus entstanden. In meinen Augen ist es Pflichtlektüre für alle, die im Unternehmensumfeld als Coach oder Trainer arbeiten und ganz besonders eine Empfehlung für alle, die das als Ziel (jetzt noch ;-)) vor Augen haben…

Sprenger beschreibt auf gewohnt pointierte Art, was Unternehmen zu „anständigen Unternehmen“ macht und das heißt in erster Linie: „Anstand funktioniert durch Abstand. Das beinhaltet auch das Recht, nicht geformt zu werden.“

Ich fasse kurz zusammen: Unternehmen sind dazu da, Kundenbedürfnisse zu erwecken, zu erfüllen und damit Geld zu erwirtschaften. Und nicht dafür, Mitarbeiter zu erziehen.
Für Sie heißt das: Kunden die nicht aus eigenem Antrieb zu Ihnen finden sondern von Vorgesetzten geschickt wurden sind eine ganz andere Geschichte als Kunden, die aus eigenem Antrieb (und mit eigener Kasse) zu Ihnen kommen. Sie wurden nicht mit Coaching „versorgt“ sondern wollen für sich selbst sorgen!

Gerade wenn Unternehmen unter dem Label „Fürsorge“, „Mitarbeiterbindung“ oder „Compliance“ mit Coaching nachhelfen wollen, sollten Sie wachsam werden:
Potentialentwicklung (im Sinne des Unternehmens wohlgemerkt), Einführung von 360-Grad-Feedbacks auf allen Ebenen oder das Überprüfen (!) von Führungsstilen – wollen Sie das wirklich?
Wir alle wissen aus Lebenserfahrung und unserer Praxis, dass Sprenger Recht hat wenn er ausruft: „Wenn Sie etwas ändern wollen, ändern sie Strukturen. Und nicht Menschen.“

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Killing Details – Kunden sind empfindliche Wesen

Der Kunde, das empfindliche Wesen? Ja. Denn das „Kunde werden“ ist so ein wenig wie das Warten vor einer Haustür. Jeder will sofort erkannt und freudig begrüßt werden.

Auch Ihre Kunden wollen bei Ihnen sprichwörtlich offene Türen vorfinden und brauchen das Gefühl, erkannt und auch verstanden zu werden. Praktisch heißt das: Die Homepage als Startseite Ihres Internet-Auftrittes muss dem Kunden freundlich die Tür öffnen und sagen: „Komm gerne herein, das hier ist speziell für Dich.“
Soweit so gut: Draus folgt, dass es teilweise immensen Aufwand verlangt (Marktforschung, Recherche, viele Gespräche…) um Kunden so weit zu erkennen, dass Kunden die Tür offenen und einladend vorfinden.

Vorgestern schaute ich mit eine Homepage an und war vom ersten Anblick mit klarem Coaching-Profil (in Richtung Sportler) sehr angetan. Dann schlug die Tür mit einem entsetzlichen Gepolter zu.
Was war passiert? Um die Arbeit am inneren Schweinehund darzustellen, wurde folgende Szene geschildert: „Es klingelte. Meine Freundin stand im Jogginganzug vor der Haustür und wollte mit mir laufen gehen.“

Selbst gelegentliche schön-Wetter-Jogger ziehen heute keinen Jogginganzug mehr an!
Das Wort existiert quasi gar nicht mehr! Sportklamotten, Laufsachen – das wäre alles ohne Widerspruch durchgegangen. Noch besser: „Es klingelte. Meine Freundin stand in langen Tights und Regenjacke vor mir….“ Denn das suggeriert Schweißwetter und ist für viele Schweinehunde gefundenes Fressen.

Jogginganzug! Die Dame ist bestimmt seit Jahren nicht mehr vom Sofa runtergekommen! Und sie will mir was vom Überwinden des Schweinehundes erzählen? Nein danke.
Machen Sie es besser. Halten Sie die Haustür für Ihre Klienten auf – und achten Sie darauf, dass Sie dabei auch die richtigen Klamotten anhaben :-).

Erster Lauf des - Sommers :-)

Erster Lauf des – Sommers :-)

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Kunden ablehnen kann sich gut anfühlen

Heute war es mal wieder soweit: Ein nicht zu meiner Zielgruppe passender Kunde rief unter meiner Telefonnummer für KleinCoaching an. Er war sehr nett und früher hätte ich mir gesagt: „Dem geht es wirklich schlecht. Du musst für ihn da sein, auch wenn Du eigentlich lieber mit anderen Kunden arbeiten würdest“.

Diesmal war es anders: Seit mich Ruth sauber positioniert hat und ich spüre, wie viel lieber und fachlich besser ich mit Frauen und Kindern arbeite, konnte ich ihn mit guten Gefühl an qualifizierte Kollegen empfehlen. Ich habe ihm einfach ganz ehrlich gesagt, dass ich für ihn fachlich den besten Coach aussuchen möchte – und ich dies für Männer einfach nicht bin, aber gute Kollegen kenne. Ich habe ihm dann noch drei Namen genannt und – siehe da: Der Kunde fand das gut und hat sich sehr bedankt dafür.

Welch´schöne Erfahrung.

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Junfermann-Autoren-Tag: Welche Inspiration!

Was ist schöner, als gute Bücher zu lesen? Die Autoren selbst sprechen!
Am 16.04. hatten Ruth und ich das große Vergnügen, geschätzte 50 Autoren aus dem Junfermann-Verlag auf einem Schlag beim 1. Autorentag des Junfermann-Verlages zu treffen. Der ganze Tag war ein Füllhorn an Inspiration und ich kann gar nicht jede Autorin und jeden Autor hier aufzählen. Beispielhaft möchte ich einfach anhand eines Fotos zwei Menschen kurz vorstellen, mit denen ich mich sehr nett unterhalten konnte:

Autorentag JunfermannLinks im Bild die super sympathische Autorin von „Wertschätzende Kommunikation im Business“ – Beate Brüggemeier. Rechts im Bild erhaschen Sie einen kleinen Ausschnitt von meinem super-netten Coach-Kollegen Horst Lempart. Er ist der  Autor von „Ich hab es doch nur gut gemeint„. Ab Juni gibt es von ihm das neue Buch „Das habe ich alles schon probiert: Warum wir uns mit Veränderung so schwertun„.

Der Tag war eine sehr gute Mischung aus Vernetzung, Informationen aus dem Verlag für uns und der Diskussion darüber, was der Verlag für uns leisten kann. Ergänzt wurde dies durch den sehr interessanten Vortrag der amerikanischen Bestseller-Autorin Jennifer Kahnweiler. Sie ist u.a. Autorin des Buches „Geniale Gegensätze: Wie introvertierte und Extrovertierte effektiv zusammen arbeiten“ und verriet uns ihre sieben Geheimnisse zum Thema Buch-Marketing. Ich freue mich sehr, dass sie mein Kinderbuch „Mama meditiert“ bald mit Ihren Enkeln lesen kann. Gemeinsam mit Johanna Vondeling, Verlag Berrett-Koehler, zeigte sie auf, was dieser spezielle und sehr erfolgreiche Verlag seinen Autoren zu bieten hat. Einige diese Anregungen wird der Junfermann-Verlag auch für sich aufnehmen! Johanna zeigte uns leider auch, wie schwer es für deutsche Autoren ist, auf dem amerikanischen Markt Fuss zu fassen…

In den Pausen gab es Zeit für gute Gespräche und es war einfach schön, mal in Ruhe auch mit allen Mitarbeitern des Verlages sprechen zu können.

Abends gab es noch ein schönes, gemeinsames Abendessen in großer Runde, bei der es im wahrsten Sinne des Wortes „familiär“ zuging. Einfacht toll, dass wir auch die Kinder mitbringen konnten. Abgerundet wurde diese ganz wunderbare Veranstaltung durch eine Stadtführung durch Paderborn:

Paderborn ist schöner, als viele denken

Paderborn ist schöner, als viele denken

Mein Fazit des Autorentages:
1. Der Weg hat sich sehr gelohnt.
2. Es war eine sehr gute Wahl als erstes dem Junfermann-Verlag unsere zwei Bücher anzubieten! Es ist schön, eine „Junfermann-Autorin“ zu sein.
3. Ich bin sehr froh, dass der Verlagsleiter, Dr. Dietrich trotz einiger Fett-Näpfchen und Kommunikationsmissverständnisse meinerseits immer noch so wohlwollend und freundlich zu mir ist :-).
4. Ruth habe ich viel zu wenig gesprochen, aber es war trotzdem schön, sie in meiner Nähe zu wissen.
5. Paderborn ist überraschend schön und die Kirmes erfreut Groß und  auch die „Klein´s“.

Was haben Sie davon, dass wir uns so eine schöne Zeit ein Paderborn gemacht haben?  Wir haben jede Menge toller Kontakte und Bücher im Gepäck die auf unterschiedlichste Weise helfen können. Und sollten Sie mal ein Buch schreiben oder besser vermarkten wollen – wir können bestimmt die ein oder andere gute Anregung geben.

 

 

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Marketingtipp für Autoren: Was Sie schon immer von Ihren Kindle-Lesern wissen wollten…

Ruth: In einer Beziehung gleicht das Lesen auf einem elektronischen Lesegerät wie dem Kindle dem Ausleihen eines Buches aus einer öffentlichen Bibliothek. Wir alle hatten da schon Exemplare in der Hand, die mit Markierungen oder gar Eselsohren (pfui!) versehen waren. Fast alle E-Book-Reader haben eine Funktion mit der Inhalte hervorgehoben, markiert oder unterstrichen werden können. Viele Leser nutzen diese Funktion, die sich übrigens (hier kommt der Datenschutz-Hinweis) auch ausschalten lässt bzw. verhindert, dass Ihnen markierte Stellen angezeigt werden und Ihre Anmerkungen auf fremden Geräten angezeigt werden.

CYM-KindleWir haben uns gefragt, welche Stellen das bei „Coach, your Marketing“ wohl sein werden und mussten zugeben, wir hatten noch nie nachgesehen. Dabei ist ja höchst interessant, was unsere Leser für besonders wertvoll und beachtenswert halten!

So funktioniert´s: Hinter der Funktion „Beliebte Markierungen“ können Sie sich die Stellen anderer Leser anzeigen lassen und unter „Anmerkungen anzeigen“ finden Sie die selbst markierten Stellen. So wissen wir jetzt, dass bei uns die Wunderfrage nach Steve de Shazer „Woran hätten ich gemerkt, dass die Fee da war und mein Umsatzziel bereits erreicht wurde?“ wohl besonders inspirierend wirkt.

Übrigens: Amazon ist mit dem letzten Software-Update noch einen Schritt weitergegangen. Beim Kindle wird jede Markierung protokolliert und diese Information sogleich genutzt: Wird eine Stelle mehr als dreimal „angestrichen“ erscheint diese auf der Amazon-Seite des Buches. „Popoular Highlights“ nennt sich diese Art der Feedback-Schleife.

Sie sind auch Autor? Dann nichts wie ran an den Kindle! So können Sie Ihre Leser noch ein kleines Stückchen besser kennen lernen und verstehen.

Tanja: Bis vor kurzem habe ich mich gegen eine eBook-Nutzung mit Händen und Füßen gewehrt… Aber ich muss zugeben, dass ich seitdem deutlich mehr lesen konnte, wie bisher. Allein seit Februar schon über 15 Bücher. Dank der Beleuchtung kann ich jetzt auch Nachts im Auto (als Beifahrerin natürlich) oder im Bett prima lesen. Allerdings nutze ich es nur für Literatur und nicht für Fachbücher. Die brauche ich weiterhin fest in meiner Hand :-).

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Lasst uns die gläserne Decke sprengen (keine Gender-Thematik :-))

Selbst wenn wir unserere aktuelle Steuererklärung oder die BWA in Händen halten, bemerken wir es manchmal nicht.
Wenn es aber darum geht, ein Jahr auf Weltreise zu gehen, 3 Monate Australienurlaub zu machen, ein Boot zu kaufen oder wunderschöne Seminarräume anzumieten – dann fällt uns auf, dass trotz gutem Verdienst das Geld nicht ausreicht.
Al Weckert, der erfolgreiche GfK-Trainerner hat (im neuen Buch dann bald nachzulesen) diese Umsatzschwelle als besondere Art der „gläsernen Decke“ bezeichnet. Sie muss sich nicht unbedingt im Umsatz zeigen. Es kann auch sein, dass zum Beispiel ein eigenes (Fach-)Buch zum Glück fehlt, der ersehnte Doktor-Titel oder das große Speaker-Engagement.

Eine gute Positionierung ist Voraussetzung um überhaupt so weit zu kommen um die Decke vor sich zu sehen – oder zu spüren. Aber was müssen wir tun, um die Decke zu sprengen? Wie ist eine Weiterentwicklung möglich?
Unserere Erfahrung und auch die von Al zeigt, dass diese Schritte vor allem eines nicht sind: Sologänge
An diesen noralgischen Punkten benötigen Sie Unterstützung. Je nach Ziel kann ein Unternehmensberater, ein Trainer oder eine Büro-Assistenz helfen. Und oft ist Coaching – man höre und staune – das Mittel der Wahl!

Meiner ganz persönlichen Erfahung nach kann ich berichten, dass wir unsere „abgefahrenen“ Träumen und Ideen oft genug einfach nicht wichtig genug nehmen um sie richtig anzupacken. Wenn wir uns da ehrlich machen, ist der Himmel plötzlich grenzenlos. Erst Recht mit der richtigen Flugbegleitung :-).

Himmel in den Alpen

Grenzenlos: Alpenhimmel im Winter 2016

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Buschwusch

– was für ein bescheuerter Name!
Als ich das erste Mal diesen quietschbunten komischen Ball zugeworfen bekam, fand ich das Ding eher eklig als „touchable“. Und „toll anzufassen“ ist genau das, was es angeblich ist. Ich wollte es überhaupt nicht anrühren :-).

Tanja würde jetzt sagen: „Du bist nicht Zielgruppe“ – und doch flog mir ja der Ball in einer Feedback-Runde entgegen. Er gehört für mich zu den Dingen, die ich immer noch sonderbar finde. Auch nach jahrelangem Aufenthalt in der Coach- und Trainerlandschaft…

Längst hat man herausgefunden, dass Bälle und fliegende Elemente Ihre Wirkung gegen Lampenfieber bei Gesprächsrunden aller Art verloren haben. Stattdessen minimieren sie die Unvorhersehbarkeit des „Drankommenens“, was eher für Dauerverspannung sorgt. Ich konnte beobachten, dass der Einsatz von allen möglichen fliegenden Elementen mittlerweile gerne dazu benutzt wird, dieses Vorgehen auszuhebeln und so wird auch Buschwusch gerne einfach zur nächst-sitzenden Person weitergereicht.

Da der Buschwusch und ich keine Freunde mehr werden, freue ich mich besonders, dass wir in unseren letzten Workshop so schöne, freudige Runden ganz ohne Bälle mit Kunststoffgeruch hatten…

"... aber der heißt doch Kuhstall"

„… aber der heißt doch Kuhstall!“

 

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