Sommer, Sonne, Buchanfänge – und was Coaching damit zu tun hat

„Ich komme aus einem Küstenstädchen, in dem fast alles einen lichten Anstrich von Lug und Trug hat.“ – Bruce Springsteen, Born to run

„Es war unvermeidbar. Der Geruch bitterer Mandeln ließ ihn stets an das Schicksal  verhinderter Liebe denken.“ – Gabriel Garcia Marquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Wunderbare Buchanfänge. Ich hoffe, Sie haben alle ganz großartige Urlaubslektüre zur Hand. Ich habe Bücher aus denen nach Jahren noch Sand rieselt oder die für immer nachh Sonnencreme riechen – einfach herrlich, oder? Und sofort ist dieses Feeling wieder da. Ein Buch hat für mich überhaupt kein Cover sondern zirpt laut wie ein gewissen Strand auf Vis in der Abendsonne :-). Ach…

Sie wollen jetzt wissen, was das alles mit Coaching zu tun hat ;-)? Schöne Inhalte gehen immer! Aber sowohl in der Beratung, als auch im Training (Stichwort: Vorstellungsrunde) oder im Coaching gilt: Haben Sie Acht auf  die ersten Worte! Sie sind oft wichtiger als alles was folgt und sie setzen den Rahmen und den Ton für die gesamte Zusammenarbeit. Also, „zuhören“ mit allen Sinnen – dann spüren Sie Sand zwischen den Zähnen oder das Verirren in den eigenen Gedankengängen wie das Umblättern der Seiten Ihrer Urlaubslektüre…

So, Kurve bekommen. Lesen Sie fein und haben Sie gute Ferien :-).

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Fünf Dinge, die Sie wissen sollten, wenn Sie als Coach in die Presse kommen möchten

Gastbeitrag von Maria Fahnemann

  1. Das Ziel von Pressearbeit ist es nicht, einen eigenen Artikel in einer Zeitung oder Zeitschrift zu veröffentlichen. Ziel von Pressearbeit ist es, in einem Artikel, den ein Journalist geschrieben hat, erwähnt zu werden, als Coach für…, als Experte…als jemand, der die und die Erfahrung gemacht hat, die auch für die Leser interessant sein könnte.
  2. Um das zu erreichen, müssen Sie einem Journalisten eine gute Geschichte anbieten. Und gute Geschichten handeln von Menschen, die etwas tun, etwas erlebt haben, eine Erfahrung gemacht haben, gescheitert sind und wieder aufgestanden sind, etc. „Hier bin ich, ich bin Coach und biete das an…“ ist keine Geschichte!
  3. Um Pressearbeit zu machen, müssen Sie nicht gut schreiben können. Viel wichtiger ist es, wie gerade gesagt, eine gute Geschichte zu haben und die in kurzen Sätzen einem Journalisten anzubieten. Wenn er Interesse hat, er also anbeißt, wird er Sie zu dem Thema befragen (=interviewen) und dann den Artikel selber schreiben.
  4. Um den „richtigen“ Journalisten anzusprechen, müssen Sie wissen, in welcher Zeitung oder Zeitschrift etwas über Sie erscheinen soll. Dazu müssen Sie Ihre Zielgruppe kennen. Welche Medien lesen die Menschen, die ich ansprechen möchte? Gedruckte Zeitungen/Zeitschriften oder Onlinemedien? Welches Medium behandelt Themen, zu denen auch mein Thema passt?
  5. Das bringt mich zum letzten, fünften Punkt: So banal es klingt, aber am Anfang jeder Pressearbeit steht das Zeitungsstudium! Das heißt, lesen Sie selber Zeitung und Zeitschriften. Suchen Sie die Zeitungen und Zeitschriften, die zu Ihrem Thema passen und lernen Sie sie aus der Sicht der Leserin kennen. Finden Sie heraus, wer welche Beiträge schreibt, beobachten Sie ein bisschen die Presselandschaft. Daraus können Sie eine ganze Menge für sich erarbeiten: Welche Journalisten sollte ich mal ansprechen? Auf welche Aspekte legen diese Journalisten bei der Behandlung ihrer Themen wert? Wo können Sie mit Ihren Themen da anknüpfen?

Maria Fahnemann ist systemischer Coach und Teamentwicklerin. Ihre berufliche Laufbahn aber begann sie als Beraterin in Deutschlands führenden PR-Agenturen, bevor sie als Pressesprecherin in die Industrie wechselte und von dort in die Selbstständigkeit ging. Das war vor vierzehn Jahren. Heute zeigt sie Coaches, Beratern und Trainern, wie sie aus ihren Angeboten und Leistungen gute Stories entwickeln, über die Journalisten gerne schreiben. Sie finden Maria Fahnemann unter www.fahnemann.de oder auf Facebook unter MariaFahnemann Coaching.

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Neu, schön und nicht mehr wegzudenken aus dem Kalender: CoachCamp Köln 2017

Da hatte Annette Bauer (www.annette-bauer.com) eine fantastische Idee. Klar, ich war mit im Orga-Team und Eigenlob riecht nach verwesenden Hundeknochen…

Trotzdem bin ich immer noch überwältigt von dieser „Un-Konferenz“. Die Vorbereitung in so kurzer Frist war nicht ganz ohne, dennoch ist uns der Spaß nicht vergangen.
Meine Mitstreiterinnen (Iris Lategahn, Maria Fahnemann, Claire Oberwinter und natürlich Annette Bauer) können nun ein Lied davon singen, was meine Stärken sind – und was meine Schwächen. Ich habe ruckzuck mal eben die ganze Orga durcheinandergeschmissen und für ordentlich Unruhe gesorgt.  Aber ich konnte auch meine guten Seiten ausspielen…. danke dafür!

Was waren das für schöne zwei Tage. Der Junfermann-Verlag hat uns mit tollen Goody-Bags versorgt, weitere Sponsoren und Aussteller haben sich tolle Dinge einfallen lassen und sich auch nicht gelangweilt…. so soll es sein.
Dank der Fotografin Tanja Deuß (www.knusperfarben.de) können wir einfach Bilder sprechen lassen. Im Moment funktioniert auch noch das von ihr bereitgestellte Dokument, großes Kino:
https://spark.adobe.com/page/oEmP1ZwBkcNPe/

Ein paar Schnappschüsse packe ich jetzt auch gleich hier mal mit rein.

CCK_Abschluss_1920_02

Das Orga-Team. Danke dafür, dass ich nie Protokoll schreiben musste. Das war spitze :-)!

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Türchen 24: Surprise! Ticket für das CoachCamp Köln!

Heute gibt es ein echtes Weihnachtsgeschenk für Euch. Und ein dickes Ding!
Denn wir meinen, eine 2-Tages-Karte (!) für das CoachCamp Köln stände dem Adventskalender gut zu Gesicht. Dann machen wir das mal!
Wer am 3./4. Februar 2017 noch nichts vorhat oder das flott umorganisieren kann, der darf gerne sein Glück versuchen.
Sie kennen das Prozedere schon: Mail bis zum

  • 28. um Mitternacht (dann ist auch noch Zeit für alle, die gerade Pause machen)
  • an ruth@coachyourmarketing.de
  • Betreff: Ticket CoachCamp Köln
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Good luck und bis bald in Köln!

CoachCamp Köln

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23. Türchen: Strategie vs. Handlung

Eine Strategie zu entwickeln ist wichtig und sinnvoll. Die Entwicklung von Strategien fällt Ihnen bestimmt nicht schwer, macht sogar Freude und geht relativ schnell. Erst wenn Sie die Strategie dann ins Handeln umsetzen wollen wird klar, das geht nicht von heute auf morgen!

Es kann sein, dass Sie sehr schnell merken: So wird es nicht funktionieren. Es kann aber auch sein, dass der Alltag, die „einfachen“ Ziele und Sie selbst dem kontinuierlich entgegenarbeiten.

 

Nachhaltige Verhaltensänderung ist nie ganz unaufwändig, das wissen Sie aus Ihrer Arbeit nur zu gut. Es erfordert Prioritäten zu sezten gegen alle Alltäglichkeiten und auch den Alltagsgeschäften. Strategie ist geduldig. Unser Verhalten (in der Verharrung) auch…

Was können Sie tun, um dran zu bleiben?

  • Gerade bei Selbständigen so eine Sache: Sich selbst verantwortlich machen.
    Sie haben keinen Chef, der Ihnen auf den Füßen steht. Das eigene Controlling zu übernehmen ist nicht so einfach, ergänzen jetzt alle Betriebswirtschaftler. Puh, darauf habe ich gar keine Lust, da geht es mir wahrscheinlich ähnlich wie Ihnen. Zwei Sachen helfen.
    – Coaching-Tools einsetzen – die sind einfach für fast alles gut.
    – Jemand Gutes beauftragen, diese Dinge mit einem anzpacken.
    – Oder beides :-).
  • Ein Schritt nach dem anderen
    Hört sich für die Arbeit an der Strategie viel zu zögerlich an, ist aber wichtig. Ein Beispiel: Sie wollen ein komplett neues Geschäftsmodell aufziehen. Es gibt viel zu tun und das Alltagsgeschäft soll auch weiterlaufen. Das wird klappen. Aber wenn Sie jetzt noch versuchen, mehr Umsatz zu machen, dann wird es schwierig. Sie wollten zudem eine neue Evaluationsmethode erarbeiten, jeden Tag meditieren und an Ihrer Buchidee schreiben? Ich bin mir sicher, das ist zuviel. Nehmen Sie sich die Prioritäten vor. Und dann bearbeiten sie alles in Reihenfolge und nicht parallel.Die Umsetzung der Strategie hat – wenn Sie auf langfristige Ziele schauen – sicherlich den Vorrang. Sie können gerne Vollgas geben, aber nicht in mehren Autos :-).
  • Handlung, die Umsetzung der Strategie, birgt die Gefahr (oder die Gelgenheit!), Fehler zu machen. Wie gehen Sie damit um? Lernen Sie, Fehler zu machen. Theoretisch sind wir darin alle gut und wissen, „Krone richten und weiter“. Aber tun wir das auch wirklich? Haben wir für uns eine gute Fehlerkultur eingeführt?
  • Wahrscheinlich haken Sie – wie ich –  gerne Ziele ab. So sollte es auch bei der Strategie sein. Dokumentieren Sie, wo Sie gerade stehen, welche Schritt Sie schon gegangen sind und vor allem: Feiern Sie auch kleine Erfolge!
Alles fertig verpackt?

Alles fertig verpackt?

 

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Türchen 22: Skalierbarkeit – ein Mythos?

Skalierbare Geschäftsmodelle sind ein weites Feld. Aber eine Frage wurde mir in diesem Jahr sehr, sehr oft gestellt und zwar immer mit der entsprechenden Hintergrundgeschichte die mich stark an die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferris erinnert: Kaum Arbeit, online Geschäft, viel Gewinn.

Die Frage lautet in Abwandlung: „Wie bekomme ich das auch?“ Das Fremdwort „Skalierbarkeit“ fällt dabei so regelmässig wie „online“ und wird immer mit ??? versehen.

Jetzt ist es ja erstmal so, dass Coaches und Trainer nun wirklich kein besonders faules Volk sind. Im Gegenteil – die allermeisten arbeiten sehr gerne. Was dann?

Meines Erachtens liegt das Hauptproblem darin, dass gerade Coaches und Berater viel im 1:1 Geschäft gebunden sind. Damit ist die Zeit sehr kostbar. Wichtigstes Learning: Wenn das Ihre Haupteinnahmequelle ist, dann dürfen Sie sich nicht weit unter dem ermittelten Durchschnittsgehalt pro Stunde von 160 Euro aufhalten. Sonst können Sie sich gar nicht finanzieren. Trainer haben es da etwas einfacher.

Aber auch Sie lockt das vermeintliche große Geschäft und das hat eben fast immer was mit Internet zu tun: Denn Online-Konferenzen, Vorträge, Challenges, Seminare (off oder online), Einzel-Coachings, Gruppen-Coachings, Seminare, Workshops oder Skype-Coaching. Das sind nur ein paar Formate mit denen Coaches & Trainer Geld verdienen – oder verlieren.
Es gibt noch einen weiteren Aspekt den Sie besonderrs an Online-Angeboten lieben: Indem Sie von der Einzelarbeit auf größere Verteiler wie Online-Seminare vorrücken, können Sie Ihre Arbeit viel mehr Menschen zuteil werden lassen und erhöhen den Hebel für Ihre Mission erheblich.
Vor den Jahren ohne flächendeckendes Internet wären diese Aspekte undenkbar gewesen. The Times they are a-changin’…

Die gute Nachricht: Es gibt auch für 1:1-Arbeiter gute Möglichkeiten, links und rechts des Weges Geld Mehr Menschen zu erreichen ohne den eigentlichen Schwerpunkt der Arbeit aufzugeben. Und das muss nicht zwingend online sein!

Skalierbar oder nicht – jede(r) muss sein eigenens Geschäftsmodell finden. Und das muss in erster Linie uns Freude bereiten und dem Kunden gefallen.

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Türchen 21: Ihre Kontaktdaten sind der Draht zum Kunden

Wie einfach ist es, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen?

Sie legen sicher Wert darauf, dass das ganz einfach ist. Und wie gut das bisher geklappt hat, lässt sich ganz einfach feststellen: Schauen Sie sich Ihre komplette Website, Ihren Flyer, Ihre Broschüre, Ihren Blog – einfach sämtliche Werbemittel, mal unter genau  einen einem Gesichtspunkt an:

Der Interessent betrachtet und liest das jeweilige Werbemittel. Wahrscheinlich (ja, bestimmt!) wird er etwas Interessant finden:
Was macht er dann? Er oder sie will Kontakt aufnehmen und zwar auf dem schnellsten Wege. Findet er was er oder sie dazu benötigt? Und zwar zügig? Wenn ja, alles gut.

Wenn ich selbst Kontakt aufnehmen will, erlebe ich es aber sehr oft, dass ich erst erst auf die Kontaktseite oder in das Impressum „vorklicken“ muss damit ich an Kontaktdaten komme. Manchmal fehlen sie sogar ganz, z.B. habe ich unlängst vergeblich eine Mail-Adresse gesucht – auf einer Website!

Der Interessent muss es aber so einfach wie möglich haben. Auch wenn Sie sich dabei ein wenig blöde vorkommen: Bitte überall (auch auf jeder einzelnen Web-Seite) für eine schnelle, unkomplizierte Kontaktaufnahme sorgen. Das ist keine Penetranz sondern macht es für den Interessenten einfacher!

PS: Wir hatten gerade den fast schon lustigen Fall, dass ausgerechnet Tanja Peters diesen Test auf eine ganz eigene Art und Weise nicht bestanden hätte :-0. Sie hat einen klasse Flyer, der ein echter Hingucker ist und war. Auch alle Kontaktdaten sind vorhanden.
Nur, es fehlte Ihr Name! Es ist in über zwei Jahren niemandem aufgefallen, dass Ihr Name nicht draufstand. Wir konnten drüber lachen – aber das kann auch echt schiefgehen…

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Türchen 20: Der „Moment of Excellence“ einmal anders

Es sind bestimmt nicht nur die NLPler unter Ihnen, die die Übung „Moment auf Excellence“ kennen. Super gegen Lapfenfieber und als Ressource, habe ich mir sagen lassen.

Apropos Auftritt: Das ist der Moment, wo ich – etwas anders :-)) – mit dem „Moment auf Excellence“ arbeite. Es gibt alle möglichen Hilfen einen Vortrag gut zu strukturieren und erfolgreich zu halten Die gute alte PowerPoint-Präsentation hat immerhin fast ausgedient.

Wenn ich eine einzige Sache nenne sollte, die eine Rede einmalig und bemerkenswert macht, dann würde ich den „Moment auf Excellence“ nennen. Was meine ich damit?
Sie brauchen lediglich einen einzigen Moment, im dem Sie alle vom Stuhl hauen. Einen Moment, in dem Ihren Zuhörern die Kinnlade herunterfällt oder die neue Erkenntnis aus Ihrer Rede wie Schuppen von den Augen.

Wenn wir uns gute Reden anschauen, dann ist es meist auch genau der Moment, den die Zuhörer begeistert weitertragen. Dann erinnern sie sich genau an diesen einen Moment – und das auch für immer!

Ein gutes Beispiel ist Michael Pollan, der stets mit einem Satz zitiert wird:

„Don’t eat anything your great-great-great grandmother wouldn’t recognize as food.“

Auch bei mir ist der Satz schon nach seiner ersten Rede hängen geblieben. Es war eine toller Vortrag insgesamt, aber bei diesem einen Satz hat es (spätestens) „Klick“ gemacht. Der Satz ist so einfach wie einleuchtend. Bei Pollan „sitzt“ der Satz besonders gut da er auch eine excellente Zusammenfassung seiner ersten Veröffentlichungen ist.

Vom Rede-Aufbau her ist der „Moment auf Excellence“ im letzten Drittel des Vortrages besonders gut aufgehoben. Um Zuhörer wachzurütteln und quasi eine erste, pointierte Zusammenfassung zu liefern. Wir hatten in diesem Adventskalender schon eine ganz andere Stelle des „Moment of Excellence“ – und es dauert auch einen kleinen Moment bis das alle Zuhörer mitkriegenn! Schauen Sie sich noch mal das Video der Rede von Mike Monteiro an
https://www.youtube.com/watch?v=6h3RJhoqgK8
Hier sitzt der Moment ganz am Anfang – noch vor der Begrüßung. Ganz großes Kino!

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Türchen 19: Kurz-Checkliste für Ihre Texte

  • Starker Einstieg
  • Struktur hilft: Mehr Absätze!
  • Hauptsätze rocken
  • Füllwörter streichen
  • Verben bewegen
  • nur für Beamte: Substantivierungen
  • Aktiv statt passiv
  • Konkret statt allgemein.
  • Ein Text ist nur so lang wie nötig, um die Botschaft rüberzubringen. Deswegen ist jetzt hier Schluß.

PS: Die Buchempfehlung dazu ist nach all den Jahren immer wieder:
Wolf Schneider: Deutsch für junge Profis.
Auch für alte Hasen lesenswert. Learning aus diesem Jahr: Das Buch macht sogar eingefleischten Nicht-Lesern Spaß und verhilft selbst Ingenieuren zu lesbaren Texten über nicht-lesbares Inhalte :-).

 

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Türchen 18: Wie Ideen geboren werden…

Auch wenn unser Herz (in Anlehnung an Tanja :-)) und unser Verstand genau weiß, was zu tun ist, manchmal ist esunglaublich schwer das Richtige zur richtigen Zeit zu tun.
Schwere Fälle von Prokrastination können auch mal in schweißtreibenden Nachtschichten statt in einem Flow enden.

Was also tun wenn wir für unser nächstes Vorhaben wenig Zeit, aber viele Pläne haben, unbedingt dranbleiben wollen – aber so viele Dinge zu tun sind…
Ich habe in all den Jahren der Selbständigkeit ein paar Tricks & Kniffe ausprobiert, vielleicht ist ja auch was für Sie dabei:

  • Von meinen Kunden gelernt: Raum schaffen für große Flip-Charts, Blätter, Mindmaps. Und verschiedene Materialien benutzen. Als ich z.B. mein Best-Practice Seminar konzipiert habe, habe ich unzählige dieser riesigen Post-Its verbraucht und eine ganz Palette Filzmaler. Aber es hat den Flow gebracht…
  • Helfen kann auch collagieren, kneten und einfach die Hände benutzen ohne Stift in der Hand. Hefeteig walken ist für mich ein echter Hit!
  • Apropos Arbeiten, auch ohne PC: Rechner runterfahren, Stift und Block in die Hand und möglichst noch weg vom Tisch aufs Sofa oder in den Garten. Das hilft natürlich nicht wenn man dann via Mobiltelefon erstmal Facebook öffnet….
  • Spazieren gehen – wirkt bei mir fast immer: Ich texte dabei oft fröhlich vor mich hin… Da ich schon wirklich gute Ideen unterwegs hatte, nehme ich oft mein Handy oder mein kleines Diktiergerät (eh eine Wunderwaffe und oft mit dabei) mit und spreche mir Texte oder Ideen auf. Die rechts-links Stimulation beim Gehen macht die Sache perfekt.
Wintersonne

Wintersonne

  • Ich puzzle an einem echten „technischen“ Problem herum (keinem zwischenmenschlichen Thema!), z.B. einer konzeptionellen Frage. Irgendwie will mir keine Lösung einfallen, der Tag verrinnt und ich habe keine Zeit mehr. Dann nehme ich es einfach mit ins Bett :-).
    Ich mache das so: Wenn ich weiß, gleich überkommt mich der Schlaf, dann artikuliere ich das Problem noch mal für mich und sage zu mir: Morgen früh habe ich eine Lösung! Liebes Gehirn, bitte arbeite für mich! Das hört sich jetzt total komisch an, aber es funktioniert nahezu immer.
  • Mein Mann schwört übrigens auf die Wirkung von Champagner. Ich hätte gedacht, es wäre Kaffee und Schokolade… nun gut.
  • Apropos, manchmal brauche ich nur einen kurzen Stups Kreativität anderer. Ein Blick in eine Zeitschrift mit schönen Interieurs oder Gartenbücher kann mir helfen. Allerdings darf das dann nicht mehr als eine „Kaffeelänge“ dauern. Sonst handele ich mir wieder die Aufschieberitis ein…

 

 

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17. Türchen: Herzenskunden – Tuning :-)

Viele von Ihnen arbeiten mit einem „Formular“ oder einem Steckbrief der den Lieblingskunden, Wunsch- oder Herzenskunden definiert. Dieses Vorgehen ist einfach toll, um sich den Kunden immer wieder vor Augen zu führen und ihn am besten über den Schreibtisch zu pinnen ;-). Wir erleben immer wieder, dass dieser Steckbrief als „Self-fulfilling-prophecy“ funktioniert und genau dieser Kunde irgendwann vor der Tür steht.

Neben demographischen Daten fragen wir nach der Lektüre von Zeitschriften, welche Bücher gelesen werden, nach (weiteren) Hobbies und Einkaufsgewohnheiten. Und natürlich nach Sehnsüchten und Problemen des Herzenskunden.

Da wir uns aber nie zuviel mit unseren Kunden beschäftigen können und an jeder Ecke Erkenntnisse lauern, zwei Ideen welche Fragen Sie noch ergänzend aufnehmen bzw. beantworten können.

  1. Wenn Ihr Herzsenskunde/Ihre Herzenskundin ein halbes Jahr Zeit hätte und auf Reisen gehen würde: Wie sähe das aus? Backpacking und möglichst viel sehen? Berghütte und eigenen Käse produzieren? Retreat in Indien oder Wellness in den Grand-Hotels?
  2. Und, ich nutze diese Frage eh sehr gerne, wenn „nichts schiefgehen könnte“, was würde Ihr Kunde dann in Angriff nehmen? Was würde er/sie sich zu-trauen, was vielleicht auch einfach lassen?

Wahrscheinlich hat Sie das schon auf ein oder zwei Ideen gebracht, aber richtig erkenntnisreich wird es, wenn Sie sich nach dem Beantworten dieser Frage anschauen, ob Ihre Angebote zu den Wünschen Ihrer Kunden passen.

Die Herzenskundin, die einfach nur auf einer Malediven-Insel abhängen will statt von Elternabend zur Nikolausfeier zu hetzen und zwischendurch zu kochen, die braucht sicher eine Website, die Ruhe ausstrahlt und den Blutdruck senkt ;-).

Die Kundin, die als innigsten Wunsch hat, das eigene Haus komplette Haus zu verkaufen  in einen Bauwagen ziehen will, hätte sicher gerne ein Angebot, dass Sie schnell und einfach erkennen lässt ob Sie der richtige Coach sind. Ein vollgerümpelten Flyer entspricht sicher nicht ihren Vorstellungen.

Der abenteuerlustige Kunde, der sich in seinem Job lange genug gelangweilt hat und jetzt zwar auf Luxus, nicht aber auf Erlebnisse verzichten will – der ist wahrscheinlich der Richtige für Ihr Angebot des Coachings in den Bergen von Transilvanien.

 

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16. Türchen: Die Zeit rast – „Coach, your Marketing“ ist trotzdem noch aktuell

Es ist jetzt etwas mehr als vier Jahre her da unser erstes Buch erschien. Und trotzdem muss ich oft an unsere Worte im „alten“ Buch denken. Nach einer Lesung (des neuen Buches…) meinte letztens ein Coach zu mir: „Ich muss also gar nicht unbedingt bei dem ganzen Social-Media-Gedönse mitmachen?“.
Die Erleichterung in der fragenden Miente des Gegenübers war kurz vor dem Ausbruch in sattes Grinsen.

Auch wenn ich in den allermeisten Fällen empfehle, wenigstens einen Socia-Media-Kanal zu nutzen, so ist das Allerwichtigste, dass Sie sich mit Ihrem Außenauftritt wohlfühlen.
Visitenkarten, die im Stapel in der untersten Schublade ein Heim für Wollmäuse bilden, sind eine Sache (und total unnötig). Aber „zwangsweise“, pflichtbewusst ausgeführte Social-Media-Aktivitäten sind schlimmer, da sichtbar und – öfter als mir lieb ist – geschäftsschädigend.

Was man dagegen dafür :-) machen kann, ist „authentisches Marketing“. Wem unser erstes Buch noch fehlt, sollte heute sein Glück versuchen. Wer bis morgen, 17. Dezmber, 10.00 Uhr) eine Mail mit dem Betreff „Coach, your Marketing“ an ruth@coachyourmarketing.de schickt, nimmt an der Verlosung des Buches teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Gück!

Coach, your Marketing

„Ich könnte auch ein Weihnachtsgeschenk für Deine Lieblingskollegin sein :-)“

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15. Türchen: Geh wohin Dein Herz Dich trägt: Meine ganz persönliche Geschichte

Letzte Woche stand sie final an… DIE Entscheidung: Bleibe ich als Mitgründerin des Start-ups elterngarten 20150820_elterngarten_LOGO_großdabei und gebe weiterhin Gruppencoachings für den Standort Bonn – oder steige ich komplett aus! Voran gegangen waren klärende Gespräche über Rolleninhalte, Erwartungen aneinander mit der Gründerin der Firma: Tanja Misiak. Einer lieben Kollegin und guten Freundin.

Alle persönlichen Befindlichkeiten wurden gemeinsam aus dem Weg geräumt – denn wer wenn nicht wir Coaches sollten das mit der Kommunikation können :-))). Es war uns beiden klar: Die Rolle der Mitgründerin tut uns beiden nicht gut. Meine anderen Projekte mit Ruth, meine Coachings mit Müttern, Kindern und Coaches und die weiteren Buchideen haben für mich Vorrang. Aber es machte total Sinn, weiterhin in Bonn diese Gruppencoachings anzubieten. Schließlich war ich mittlerweile geübt im Konzept und die PR läuft gerade erst so richtig an! Und doch… irgendwie fühlte es sich nicht richtig an. Obwohl alle logischen Kriterien dafür sprachen, gab es doch einen Teil – sprichwörtlich (!) in mir, der dagegen war: Mein Herz. Wann immer ich daran dachte, kam keine Freude auf. Es hüpfte nicht. Obwohl das Team super nett ist, das Konzept gut, die Verdienstmöglichkeiten hervorragend waren. Sobald mein Kopf versuchte, mein Herz zu überzeugen, kam immer wieder der Gedanke: „Nein, ich will das nicht. Die anderen Projekte sind mir wichtiger. Die Einzelcoachings, die Vorträge und neuen Buchideen liegen mir wirklich „sehr am Herzen“.

Ich probierte es mit allen (Coaching-)Mitteln: ich stellte es auf, versuchte ein Verhandlungsreframing mit NLP und vieles mehr. Aber mein Herz blieb dabei. Die Freude wohnt woanders – und ich beendete mein eltengarten-Engagement nach sechs spannenden Monaten… und… fühlte mich frei. Richtig frei.

Wie ich gelernt habe auf mein Herz zu hören:
Meine erste Öffnung kam durch das Selbstcoaching mit den Büchern über die Coachingmethode Herzintelligenz. Das linke Buch ist deutlich kürzer und zeigt mit wenig Theorie direkt die Übungen. Das rechte ist vom Erfinder selbst, sehr dick und zum Teil etwas langatmiger zu lesen: Herzintelligenz
Vorher war mir das Herz überhaupt nicht bewusst. Ich interessierte mich meist nur für die Funktion der verschiedenen Gehirnarenale. Aber durch Doc Childre lernte ich, dass unser Herz 40.000 Gehirnzellen hat und natürlich permanent in Kontakt mit unserem Gehirn steht. Ich wusste vorher nicht, dass das Herz ein elektromagnetisches Feld hat, dass durch Messgeräte noch in einem Abstand von 3 Metern gemessen werden kann!
Es war mir neu, dass nur durch Nähe oder Berührung zweier Personen die Herzen in Resonanz miteinander gehen.

Also probierte ich die unterschiedlichsten Übungen aus – und siehe da: Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, einen ganz guten Kontakt mit mir und meinem Herzen zu bekommen.

Zum Beispiel übte ich, Richtung Herz zu atmen und/oder dabei ein paar Minuten an etwas ganz Herzerwärmendes zu denken und sich das mit allen Sinneskanälen zu vorzustellen. Diese Übung brachte mir über einen längeren Zeitraum schon mal so ein erstes Gefühl für dieses Thema. In Konflikt- oder Entscheidungsfällen nutzte ich spielerisch die Übung Freeze Frame.  Dabei lernte ich in fünf Schritten das Herz innerlich zu befragen und als letzten Schritt (der oft schwerste!) auch darauf zu hören.

Manche Menschen finden ihren Zugang über die innere Teile Arbeit mit NLP. Andere machen meine Herz-Meditation. Wieder andere stellen ihr Herz auf und stellen sich dann in den Bodenanker.

Es führen viele Wege dahin. Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage:
Wenn man die Wahl hat (!) dann  ist es ganz wunderbar auf sein Herz zu hören.

Der einzige Nachteil: Wenn ihr (wie ich) diese Techniken auch gerne Euren Klienten weitergebt, kann dies zu erheblichen Umsatzverlust – und einer besseren Welt zugleich führen :-).  Neulich erreichte mich der begeistere Anruf eines Klienten: „Tanja – ich muss nicht mehr zu Dir kommen. Ich mach das jetzt alles alleine. Mit meinem Herzen! Ich stelle eine Frage und ich kriege so tolle Antworten. Danke nochmal!“.

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14. Türchen: Rumtreiberei oder Inspiration?

Was ist Inspiration? Und was ist Ablenkung?
Heute gibt es ein paar meiner Lieblings-Websites. Ob nützlich oder ablenkend darf dann nach Gusto entschieden werden:

  • Ihren Blog gibt es schon seit 2007. Eine Buchfrau durch und durch –  Tina Müller – steckt hinter den Buchnotizen. Bei mir schon seit ewigen Zeiten in den Bookmarks – und ich freue mich sowas von die Bloggerin im Februar endlich persönlich kennen zu lernen! http://www.buchnotizen.de/
  • Apropos Februar, den Link zum www.coachcampkoeln.de brauche ich wahrscheinlich nicht mehr posten, oder? Wir sehen uns…CoachCamp Köln
  • … aber wir bleiben beim Thema. Obwohl ich das bis Mitte des Jahres nicht ahnen konnte, wurden wir Freunde :-), ich und Asana. Auch heute verbrachte ich wieder viel Zeit auf dieser Website.  Ich empfehle diese Online-Platform allen, die in einer Gruppe ein Event oder ein Projekt managen wollen. Gewöhnungsbedürftig für mich (und ich danke Iris für Ihre Geduld!), aber wirklich toll.
    www.asana.com
  • Ich weiß nicht, was die Damen und Herren Trampelpfad-Läufer benutzen, aber das ist jedenfalls eine – ständig wachsende – Team-Erfolgsgeschichte und einer meiner Website-Lieblinge inkl. der dazugehörenden App. Auf www.trampfelpfadlauf.de gibt es nicht nur Tests aller Art für Schuhe und Klamotten sondern auch geniale Touren-Berichte und Fotos.
  • Wer (laufend oder nicht) gerne Nachts draußen unterwegs ist, der erkennt wenigstens ein paar Sterne und Planeten am Himmel. Großes Kino ist dafür folgende App der Fifth Star Labs LLC: Sky Guide
    Kostet nur wenig Euros und zeigt Ihnen unter welchen Sternlein Sie stehen…
  • Passend dazu und zu den laufenden Kollegen, gibt es das auch für Berge (auch als App). Tolles Tool für den Wanderurlaub oder auch den Eifel-Lauf mit Aussicht :-). https://www.peakfinder.org
  • Wir bleiben beim Thema und ich muss noch ein Lieblings-Buch einflechten: Den Trailrunning-Guide Nordeifel von Holger Lapp (s. Trampfelpfadlauf). Erschienen bei Meyer & Meyer und ein tolles Weihnachtsgeschenk für alle, die sich gerne outdoor bewegen und nicht allzuweit von der Eifel entfernt sind.
  • Beendet wird die kurze Runde eh wieder mit einem Lektüre-Thema. www.goodreads.com ist eine Website für alle Bibliophilen. Mit virtuellen Bücherregalen und und und… macht leider süchtig :-).

 

 

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13. Türchen: Storytelling – Werbewort des Jahres 2016

Im letzten Jahr sind Sie an dem Begriff „Storytelling“ sicher auch nicht vorbeikommen.
Ob Sie via Storytelling mehr Leser im Blog versprochen bekamen, Storytelling als Heilsbringer aller Social-Media-Kanäle herhalten musste, in der PR und der  Unternehmenskommunikation eingesetzt wurde oder am Ende einfach nur mehr Erfolg beim Verkauf versprach – es scheint das neue Wundermittel der Werbewelt zu sein.

Neu ist das nur als Trend. Und grundsätzlich ist Storytelling eine großartige Sache. Wir lernen durch Geschichten besser als durch Datenblätter, soviel ist klar.
Emotionen werden erzeugt und das braucht es, um den Inhalt an Frau oder Mann zu bringen. Wenn Werbung es schafft, uns eine stimmige Geschichte zu erzählen, wird sie verbreitet, sorgt für Aufsehen und weckt den Käufer in uns.

Ich könnte jetzt ausführen warum das so selten (gut) funktioniert. Storytelling kann man lernen, aber es ist eine fordernde Ausbildugn und kann nicht mal so „nebenbei“ einfach angewendet werden. Statt dessen lieber ein paar Punkte, die Ihnen helfen können, Storytelling besser zu verstehen.

  • Robert McKnee (der Guru aller Screenwriter), dessen Name ich nur mit Ehrfurcht ausspreche, hat klargestellt, dass ein  rundlegender Unterschied zwischen einer Story und einer Erzählung besteht: Auch eine Erzählung kann fesseln, aber nur eine Story bringt einen Spannungsbogen ein. Dort durchlebt der Held eine Entwicklung, macht nicht-alltägliche Konflikte durch und geht geläutert aus etwas hervor. Und das ist wahres Storytelling – eine Entwicklung, die aus einem Konflikt entsteht und ernsthafte Konsequenzen für den Helden hat bevor das Ganze „gut“ ausgeht.
    Und jetzt packen Sie sowas „mal eben“ in Ihren Blog-Artikel….
  • Metaphern machen noch keine Geschichte. Keine Frage: Metaphern sind großartig, aber wir überschätzen Sie als „Werbemittel“. Und wer Metaphern in Grönemeyer-Manier aneinander hängt und den Lesern die freie Interpretation zumutet, der darf sich nicht wundern, dass die eigene Message nicht ankommt…
  • Nur wahre Stories funktionieren“Glücklicher Kunde preist unsere Leistung nach durchlebter Krise“ kann klappen (Konflik, Held, Lösung) ist aber oft genug einfach keine Story sondern eine Referenz (und völlig ok!).
  • Was wir- nicht nur –  für das Storytelling lernen können: Noch besser zuhören. Hören Sie Menschen, Kunden und Netzwerkern ganz genau zu. Eine gute Geschichte kann überall auftauchen und dann müssen Sie am Platz sein um sie zu entdecken und nutzen zu können.

 

 

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12. Türchen: Fachbuch des Jahres: Der Bestseller-Code

Diese Jahr habe ich mir (noch) mehr Zeit für Fachbücher genommen: Über Herzintelligenz, Visualisierung, Marketing, Postitionierung und über den Unsinn von Business Coaching (http://coachyourmarketing.com/exorzismus-am-arbeitsplatz-warum-coaching-und-auch-training-in-unternehmen-problematisch-ist/) habe ich gelesen.
Fachbuch des Jahres ist aber ein ganz anderes Buch geworde. Und nein, auch nicht „Erfolg durch Positionierung“ :-). Sondern ein Buch darüber, wie Bestseller „funktionieren“.

Es hört sich spooky an und das ist es auch: Jodie Archer (ehemals Pinguin Books, dann für Apple im Thema unterwegs, jetzt full-time-writer) und Matthew L. Jockers (Leiter des Nebraska Literary Lab) fütterten Ihren Recher mit Texten von Bestsellern und solchen, die es nie geworden sind.
Und kommen zu aussagekräftigen Ergebnissen über Kriterien, die einen Bestseller – eher einen Megasellern – ausmachen. Finden Muster, die den Schluss zulassen, man müsse sich nur an alle Erkenntnisse halten und das eigene Buch dementsprechend schreiben und schon wäre der eigene Megaseller geschrieben.

Um das gleich vorweg zu nehmen: So einfach ist das nicht. Und erst Recht kann (noch) kein Rechner der Welt dieses Kunststück vollbringen. Denn, es ist immer noch Kunst und dieses Buch tut der Bewunderung für (Bestseller-)Autoren keinen Abbruch.

Was dann? Es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Wer sich weniger für die Daten-Analyse interessiert wird trotzdem davon „angesteckt“ und erfährt zudem viel darüber, was Menschen von Büchern erwarten – und was nicht. Es ist absolut faszinierend zu sehen, was Autoren wie Dave Eggers, John Green und Anthony Doerr mit E.L. James gemesinam haben.

Wer viel liest, ist klar im Vorteil und wird seine eigenen Erfahrungen mit der „Musterfindung“ abgleichen können. Ob sich die Forscher über Themen, Satzbau, den Einsatz von Artikeln (!) oder dem Vergleich der Spannungskurven hermachen, das Ergebnis ist frappierend.

Bücher sind die perfekten Weihnachtsgeschenke, oder?

Bücher sind die perfekten Weihnachtsgeschenke, oder?

Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte und meine Vorurteile gegen Jodi Picault, Danielle Steel und Co. geparkt hatte, konnte ich das Buch richtig genießen.
Auch wenn Sie nicht vorhaben, einen Millionseller zu schreiben können Sie dieses Buch mit Erkenntnisgewinn und Freude lesen. Tolle Diskussionsgrundlage auch für bibliophile Haushalte und deswegen garantiert auch ein „prickelndes“ Weihnachtsgeschenk.

Falls Sie das Buch nicht lesen wollen oder können – leider vorerst nur im Original lieferbar –  hier die ultimativen Tipps für ein erfolgreiches Buch ;-):
– Eher Hunde als Katzen
– Mehr emotionale Nähe als Sex
– Konflikte und Harmonie sowie,
– emotionale Ups and Downs regelmäßig verteilen
– Neue Technologien und Arbeit sind gute Themen
– Heldinnen sind Trend
– „Brauchen“, „wollen, „vermissen“ – diese Verben verkaufen
– Ausrufezeichen nicht
– 3-Akter kommen niemals aus der Mode

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11. Türchen: Nicht nur für Stecknadeln – unser Buch zu gewinnen!

Vor einigen Wochen schrieb mir eine Kundin mit zwei Standbeinen eine längere Mail und unter anderem stand dort zu lesen:

Hilfe!!!!! Stecknadelpositionierung wäre da wirklich leichter! 

Gut beobachtet. Ja, eine Stecknadel-Positionierung macht Vieles einfacher. Einfacher, die richtigen Werbewege und -mittel herauszusuchen, die richtigen Worte zu finden etc.
Wer nur mit einem einzigen Thema unterwegs ist oder nur mit einer klaren Zielgruppe arbeitet, der kann tief eintauchen und sich die Welt seiner Kunden zu eigen machen.
Damit bohrt die Stecknadel sich quasi immer tiefer hinein in das Expertentum ;-).

Was es mit dieser Stecknadel genau auf sich hat und warum auch andere Positionierungs-Arten Experten hervorbringen – das alles steht in unsem 2016 bei Junfermann erschienenen Buch: „Erfolg durch Positionierung“

Und das können Sie heute gewinnen. Das Los entscheidet! Einfach bis Montag den 12.12., 12.00 Uhr, eine Mail mit dem Betreff: „Erfolg durch Positionierung“ an ruth@coachyourmarketing.de schicken. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück :-)

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10. Türchen: Kunden schneller verlieren: Keine Liebe, Anerkennung, Aufmerksamkeit

Ein guter Rat-Schlag! Kunden schneller verlieren: Keine Liebe, keine Anerkennung, keine Aufmerksamkeit geben. 

Lieben Sie Ihre Kunden? Also kennen sie ihn/sie genau, Vorlieben, Kommunikationswege, in welcher „Sprache der Liebe“ er oder sie angesprochen werden möchte?

Gary Chapman* hat für die Paartherapie ein einfaches und wirksames Modell entwickelt – auch zum selber ausprobieren im Privaten geeignet. Sein Bestseller:  „Die fünf Sprachen der Liebe“ führt folgende Wege zum Herzen auf:

  • Lob und Anerkennung (Lautet die Devise „Herzlichen Dank für Ihren Kauf“ oder „hahaa – wieder ein Dummer reingefallen!“)
  • Zeit zu zweit (kein 1.000 Leute Kundenevent, besser 1:1 Betreuung)
  • Geschenke, die von Herzen kommen (müssen nicht teuer, aber achtsam gewählt sein)
  • Hilfsbereitschaft (in der Not zeigen sich Freunde)
  • Die fünfte Sprache „Zärtlichkeit“ sehe ich in diesem geschäftlichen Umfeld nicht als Kanal.

Liebe – ist eine gewaltige Sache, nicht wahr?

Wenn es denn keine Liebe gibt: Geben Sie Ihren Kunden denn Anerkennung? Anerkennung kann bedeuten: Sie haben Produkte, die gut sind, fair produziert und zu einem fairen Preis angeboten werden. Ihre Kunden können mit fairen Gewährleistungs- und Kulanzregelungen rechnen, wenn was schief geht. Kunden nutzen gerne ihre Produkte, weil sie dadurch auch selbst Anerkennung bekommen.

Keine Anerkennung? Bekommt Ihr Kunde zumindest Aufmerksamkeit? Damit meint man echten Kundendialog, also nicht nur „raus mit der Botschaft“ sondern auch „zuhören was der Kunde sagt“ und in den Dialog kommen.

Zuhören ist auch so eine Sache: Wissen Sie, was Kunden so über Ihre Produkte und Dienstleistungen reden? Anderen Kunden erzählen, aber nicht Ihnen? Gar einen „Shitstorm“ verursachen?

Mein Tipp: Lieben sie ihre Kunden, oder geben sie ihnen Anerkennung. Wer weder Liebe noch Anerkennung bekommt, lechzt nach Aufmerksamkeit. Kennen sie vielleicht von den Nachbarskindern.

….

Originalbild unter: http://nancy-ebert.fotograf.de/photo/52ab29df-0724-4139-a29b-7e370a22925f

Hans-Werner Klein (Foto von Nancy Ebert)

Dieser Artikel stammt aus der Feder eines Marktforschers! Nicht der eines Coaches – aber er ist der Mann von Tanja Klein :-).
Den ganzen Artikel können Sie hier nachlesen und werden dann verstehen, wo heute das Herz der Marktforschung schlägt: http://databerata.de/kunden-schneller-verlieren-keine-liebe-anerkennung-aufmerksamkeit/
Hans-Werner Klein ist der Databerata. Sein Blog (www.databerata.de) ist für alle interessant, die auf der Suche nach wahren Informationen vor einem Datenwust stehen. Außerdem ist er ein formidabler Lehrmeister und Buchautor wenn es um Analyse, Statistik und Web-Absonderlichkeiten geht.

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9. Türchen: Kreativität auf Knopfdruck – 99U

Ein tolles Fundstück aus den Tiefen des Netzes. „Empowering the Creative Community“ ist die Mission von 99U. Und die Interviews, Texte und Hinweise haben mich dieses Jahr auf mehrer gute Ideen gebracht.

Vielleicht ist das auch eine Ressource für Sie? Ganz besonders interessieren mich immer die Artikel, die mir zeigen, wie ich gegen einen vermeintlichen leeren Kopf :-) und den inneren Schweinehund (Prokrastination galore) vorgehen kann.
In einem schönen Gespräch vorgestern (Danke!), habe ich erwähnt, dass ich keine Geduld mehr habe auf die Muße zu warten. Ist im übrigen eh zwecklos. Ich wende Rituale um sie freundlich einzuladen, zitiere sie sonst einfach herbei oder habe einfach – Disziplin.

Denn auch Kreativität müssen wir üben, beharrlich dranbleiben und ja, einfach tun. Auch wenn das Ergebnis dann mal nicht den Pulitzer- oder Turner-Preis gewinnen wird (schon wieder nicht, manno….).

Wer darüber mehr wissen will, dem sei z.B. dieser Artikel empfohlen: http://99u.com/articles/35045/5-creativity-myths-you-probably-believe

Mythos 3 kommt mir bekannt vor und macht leider einen sehr idiotischen Glaubenssatz. „Creative people are lone, eccentric geniuses“. Egal, Coaching hilft… :-).

Kreativ unterwegs?!?PS: Wer sich dem Thema auf literarische Weise zuwenden will, dem sei ein wunderschönes Buch empfohlen. Tanja hat es mir im letzten Jahr zu Weihnachten geschenkt und es ist soooo schön. Mason Curry: Daily Rituals – how Artists work

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8. Türchen: Reise mit unbekanntem Ziel

Es gibt wenige Dinge bei denen Coaches und Trainer so einhellig einer Meinung sind. Befragt, mit welchen Menschen sie gerne arbeiten, kommt fast immer die Antwort: „Mit Menschen, die sich wirklich verändern wollen.“

Bei kurzem Nachdenken über diesen Worten ist klar: Veränderung tut meistens weh. Hat Schattenseiten, führt ins Ungewisse. Die wenigsten Menschen sind scharf darauf und begeben sich freiwillig auf eine solche Reise.

Natürlich dürfen Sie sich solche Kunden wünschen (und ich tue das auch!), aber Sie legen eine hohe Messlatte an! Die Aufforderung, den eigenen Komfort-Bereich zu verlassen, überfordert uns Menschen. Wir wissen alle aus eigener Erfahrung, wie Beharrungskräfte (wahlweise Schockstarre, Bequemlichkeit usw.) uns binden können und welche Einschnitte und Schmerzen es erfordert, bis wir uns bewegen. Und das, obwohl wir ahnen – oder sogar wissen – dass es dauerhaft einfach nur besser werden kann!

Meine Idee zu einer „Lösung“:
Wir sind diejenigen, die zeigen, dass eine Reise möglich ist! Welche ersten Schritten angemessen sind und wie es dann weitergehen könnte. Wie wäre es also mit: „Ich möchte nur noch mit Kunden arbeiten, denen ich wirklich helfen kann, sich zu verändern.“ Klingt nach einer marginalen Änderung, ist aber ein viel demütigerer Ansatz. Und er führt unmittelbar (Achtung!) auf eine Positionierung zu mit der dahinter lauernden Frage: „Welche Kunden sind das, denen Sie helfen können und die sich gerne von Ihnen unterstützen lassen wollen?“

 

 

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